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Ratgeber · Onboarding neuer MitarbeitenderEin guter Onboardingprozess beginnt mit der Vertragsunterschrift und endet mit der Probezeit. Hier finden Sie die drei Phasen, wer wofür zuständig ist und zu jedem Schritt eine Vorlage.
Von Timo Kusmenko · Stand: Oktober 2026
Der Onboardingprozess ist die geplante Einarbeitung neuer Mitarbeitender: alles, was zwischen der Unterschrift unter dem Arbeitsvertrag und dem Ende der Probezeit passiert, damit jemand fachlich sicher wird, die Abläufe kennt und im Team ankommt.
Geplant heißt: Es hängt nicht vom Zufall ab, ob am ersten Tag der Laptop bereitsteht, wer die Fragen beantwortet und wann das erste Feedback kommt. Jeder Schritt hat einen Zeitpunkt und eine verantwortliche Person.
Das Wort Onboarding kommt aus dem Englischen und heißt wörtlich „an Bord holen“. Auf Deutsch spricht man auch von Einarbeitung oder Eingliederung neuer Mitarbeitender.
Üblich ist eine Einteilung in drei Phasen. Die Grenzen sind fließend, wichtig ist, dass keine davon fehlt.
Ziel: Am ersten Tag ist alles vorbereitet, und die neue Person weiß, was sie erwartet.
Ziel: Die neue Person kennt Menschen, Räume, Werkzeuge und die wichtigsten Abläufe.
Ziel: Die neue Person arbeitet selbstständig und ist ein fester Teil des Teams.
Die häufigste Lücke ist nicht ein fehlender Schritt, sondern ein Schritt, für den sich niemand zuständig fühlt.
Trägt die Verantwortung für den ganzen Prozess, begrüßt am ersten Tag, führt die Feedbackgespräche und das Probezeitgespräch.
Vertrag, Personalfragebogen, Meldungen an Krankenkasse und Lohnbuchhaltung, Unterlagen zum Unterschreiben.
Geräte, E-Mail-Adresse, Zugänge zu allen Programmen, die ab Tag eins gebraucht werden. Siehe IT-Checkliste.
Erste Anlaufstelle für Alltagsfragen, die man der Führungskraft nicht stellen möchte. Am besten jemand aus derselben Aufgabe.
Zu jeder Phase gibt es einen eigenen Ratgeber mit Vorlage, die Sie direkt übernehmen können.
Alle Schritte von der Vertragsunterschrift bis zum Probezeitgespräch, zum Abhaken, Kopieren und Drucken.
Die Vorlage für die ersten vier Wochen: wer der neuen Person was bis wann zeigt.
Was zwischen Vertrag und erstem Tag passieren sollte, damit niemand abspringt.
Ein Ablauf Stunde für Stunde, dazu die Willkommensmail als Vorlage.
Die Fragen für die Gespräche nach 30, 60 und 90 Tagen.
Welche Schritte von selbst laufen können und welche nicht.
Die meisten Fehler entstehen nicht aus Absicht, sondern weil im Tagesgeschäft niemand daran denkt.
Kein Laptop, keine Zugänge, kein Platz. Der erste Eindruck ist: Hier hat niemand mit mir gerechnet.
Alle Abläufe, alle Programme und alle Namen in der ersten Woche. Hängen bleibt davon wenig.
Die Einarbeitung endet mit dem Rundgang, Feedbackgespräche finden nie statt. Probleme fallen erst in der Probezeit auf.
Berufsschule, Ausbildungsplan und Jugendarbeitsschutz verändern den Ablauf.
Wer ein Team übernimmt, braucht einen eigenen Plan für die ersten 100 Tage.
Auch neue Kunden brauchen einen geplanten Start, gerade im Coaching und in der Beratung.
Begrüßung, Gespräche und das Ankommen im Team bleiben Aufgabe der Menschen. Der organisatorische Teil drumherum kann von selbst laufen, auch ohne großes Personalprogramm.
Die Willkommensmail geht automatisch raus, mit Fragebogen zum Ausfüllen am Handy statt Papier per Post.
IT, Büro und Patin oder Pate bekommen ihre Aufgaben mit Termin, ohne dass jemand daran denken muss.
Erklärungen und Unterweisungen werden digital bestätigt und landen in der Akte. Wie das aussieht, zeigt die Formular-Demo mit Unterschrift.
Die Termine nach 30, 60 und 90 Tagen und das Probezeitgespräch stehen von selbst im Kalender.
Er beginnt mit der Vertragsunterschrift und endet frühestens mit der Probezeit, in Deutschland meist nach sechs Monaten. Die erste Woche ist die dichteste Phase, danach werden die Abstände größer.
Üblich sind drei: Preboarding zwischen Vertrag und erstem Arbeitstag, Orientierung in den ersten Wochen und Integration bis zum Ende der Probezeit.
Wörtlich „an Bord holen“. Gemeint ist die Einarbeitung und Eingliederung neuer Mitarbeitender. Das Verb dazu ist onboarden.
Die Führungskraft trägt die Verantwortung. Personalabteilung oder Büro kümmern sich um Vertrag und Unterlagen, die IT um Zugänge, und eine Patin oder ein Pate aus dem Team ist die erste Anlaufstelle im Alltag.
Beides ist richtig. Zusammengesetzte Wörter mit einem englischen Bestandteil dürfen im Deutschen zusammen oder mit Bindestrich geschrieben werden. Der Bindestrich macht das Wort leichter lesbar.
Der organisatorische Teil ja: Willkommensmails, Aufgaben an IT und Büro, Unterlagen zum Unterschreiben und Erinnerungen an Feedbackgespräche. Begrüßung, Gespräche und das Ankommen im Team bleiben Aufgabe der Menschen.
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