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Ratgeber · Phase 1 des OnboardingsZwischen Vertrag und erstem Arbeitstag liegen oft Wochen oder Monate. Wer diese Zeit nutzt, hat am ersten Tag eine Person, die sich schon dazugehörig fühlt.
Von Timo Kusmenko · Stand: Oktober 2026
Preboarding, auch Pre-Boarding geschrieben, ist die erste Phase des Onboardings: die Zeit zwischen der Unterschrift unter dem Arbeitsvertrag und dem ersten Arbeitstag. In dieser Zeit wird alles vorbereitet, was die neue Person am ersten Tag braucht, und der Kontakt bleibt bestehen.
Gerade bei langen Kündigungsfristen ist das wichtig. Wer drei Monate nichts vom neuen Arbeitgeber hört, nimmt ein Gegenangebot eher an oder startet mit Zweifeln. Danach folgen die Phasen Orientierung und Integration, beschrieben im Onboardingprozess.
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Diese Mail ist der wichtigste Schritt im Preboarding. Sie nimmt die Unsicherheit vor dem ersten Tag.
Betreff: Willkommen bei [Firma]: so läuft Ihr erster Tag Guten Tag [Name], in einer Woche geht es los, und wir freuen uns auf Sie. Ihr erster Tag Wann: [Wochentag], [TT.MM.], [Uhrzeit] Wo: [Adresse, Eingang, Parkmöglichkeit] Wer Sie empfängt: [Name, Telefonnummer] Ablauf [Uhrzeit] Begrüßung und Kaffee [Uhrzeit] Rundgang und Vorstellung im Team [Uhrzeit] Ihr Arbeitsplatz, Laptop und Zugänge [Uhrzeit] Mittagessen mit [Patin oder Pate] [Uhrzeit] Gespräch mit [Führungskraft] über die ersten Wochen Bitte mitbringen [Unterlagen, die noch fehlen] Ihre Ansprechperson für alle Fragen bis dahin ist [Name], erreichbar unter [Telefon oder E-Mail]. Bis bald [Name]
Bei Auszubildenden liegt zwischen Vertrag und Start oft ein halbes Jahr oder mehr. Die Zeit ist lang genug, um den Kontakt zu verlieren, und viele junge Menschen bewerben sich parallel weiter.
Bewährt haben sich ein Kennenlerntag vor dem Start, eine Einladung zum Sommerfest oder ein kurzer Brief der künftigen Ausbilderin. Was bei Auszubildenden sonst anders ist, steht unter Onboarding für Azubis.
Wer regelmäßig einstellt, muss an all das nicht mehr denken. Wie das aussieht, steht unter digitales Onboarding.
Die Bestätigung und der Fragebogen zum Ausfüllen am Handy gehen sofort raus.
Die Nachrichten in festen Abständen sind vorbereitet und gehen automatisch raus.
IT, Büro und Patin bekommen ihre Aufgaben mit Termin.
Die Willkommensmail geht mit dem richtigen Datum und den richtigen Namen raus.
Mit der Unterschrift unter dem Arbeitsvertrag. Es endet am ersten Arbeitstag.
Beides ist üblich. Zusammengeschrieben ist häufiger, der Bindestrich ist ebenfalls richtig.
Etwa alle drei bis vier Wochen, kurz und persönlich. Zu viel wirkt aufdringlich, gar nichts lässt Zweifel wachsen.
Vor Vertragsbeginn besteht keine Arbeitspflicht. Informationen und freiwillige Einladungen sind in Ordnung, Arbeit nicht.
Uhrzeit, Ort, wer die Person empfängt, der Ablauf des ersten Tages, was sie mitbringen soll und eine Ansprechperson für Fragen.
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