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Vorlage · zum KopierenDie Gespräche in den ersten drei Monaten zeigen früh, ob jemand gut ankommt. Hier die passenden Fragen für jedes Gespräch und eine kurze Befragung zum Onboarding selbst.
Von Timo Kusmenko · Stand: Oktober 2026
Ein Feedbackbogen für neue Mitarbeiter sorgt dafür, dass die Gespräche in der Einarbeitung nicht im Smalltalk enden. Er gibt beiden Seiten dieselben Fragen vor, und die Antworten lassen sich zwischen den Terminen vergleichen.
Bewährt haben sich drei Gespräche: nach 30, 60 und 90 Tagen. Sie gehören in den Einarbeitungsplan und stehen mit Datum im Kalender. Dazu kommt das Probezeitgespräch am Ende des Onboardingprozesses.
Im ersten Gespräch geht es ums Ankommen. Die Fragen sind offen gestellt, damit nicht nur „passt schon“ als Antwort kommt.
Ankommen Wie geht es Ihnen nach dem ersten Monat? Was war besser, was schwieriger als erwartet? Einarbeitung Hatten Sie alles, was Sie zum Arbeiten brauchen? Was fehlt noch? Welche Abläufe sind noch unklar? Ist das Tempo der Einarbeitung richtig, zu schnell, zu langsam? Team Wissen Sie, an wen Sie sich mit welchen Fragen wenden? Gibt es jemanden, den Sie noch kennenlernen sollten? Nächste Schritte Was nehmen wir uns bis zum nächsten Gespräch vor? [Vereinbarung]
Nach zwei Monaten geht es um Selbstständigkeit. Die Frage nach dem frischen Blick bringt oft die besten Hinweise.
Rückblick Was ist seit dem letzten Gespräch passiert? Was wurde aus [Vereinbarung]? Aufgaben Welche Aufgaben erledigen Sie schon selbstständig? Wo brauchen Sie noch Unterstützung? Welche Aufgabe macht Ihnen am meisten Freude, welche am wenigsten? Zusammenarbeit Bekommen Sie genug Rückmeldung zu Ihrer Arbeit? Was würden Sie an unseren Abläufen ändern, mit frischem Blick? Nächste Schritte Was nehmen wir uns bis zum nächsten Gespräch vor? [Vereinbarung]
Nach drei Monaten werden Ziele für die restliche Probezeit vereinbart. Die Rückmeldung geht jetzt in beide Richtungen.
Stand Wie sicher fühlen Sie sich in Ihrer Aufgabe, auf einer Skala von 1 bis 10? Was müsste passieren, damit es ein Punkt mehr wird? Ausblick Welche Ziele setzen wir uns bis zum Ende der Probezeit? Welche Schulung oder Unterstützung brauchen Sie dafür? Rückmeldung von uns [Was läuft gut, wo sehen wir Entwicklung] Vereinbarung [Ziele bis zum Probezeitgespräch am TT.MM.JJJJ]
Eine kurze Befragung nach 90 Tagen oder zum Ende der Probezeit. Die Antworten verbessern das Onboarding für die nächste Person.
Bitte bewerten Sie von 1 (trifft nicht zu) bis 5 (trifft voll zu): Vor dem ersten Tag wusste ich, was mich erwartet. [1 bis 5] Am ersten Tag waren Arbeitsplatz und Zugänge bereit. [1 bis 5] Ich wusste in den ersten Wochen, wen ich fragen kann. [1 bis 5] Der Einarbeitungsplan war hilfreich. [1 bis 5] Das Tempo der Einarbeitung war richtig. [1 bis 5] Ich habe genug Rückmeldung zu meiner Arbeit bekommen. [1 bis 5] Was hat Ihnen beim Einstieg am meisten geholfen? [Antwort] Was sollten wir bei der nächsten neuen Person anders machen? [Antwort]
Alle drei Gespräche stehen ab dem ersten Tag im Kalender. Sonst fallen sie dem Tagesgeschäft zum Opfer.
Wer die Fragen einen Tag vorher bekommt, antwortet überlegter.
Die neue Person soll den größten Teil der Zeit sprechen.
Jedes Gespräch endet mit einer konkreten Vereinbarung, die beim nächsten Mal wieder aufgegriffen wird.
Bewährt haben sich Gespräche nach 30, 60 und 90 Tagen, dazu ein kurzes Gespräch am Ende der ersten Woche und das Probezeitgespräch.
Die direkte Führungskraft. Die Patin oder der Pate kann zusätzlich dabei sein oder ein eigenes, lockeres Gespräch führen.
Für die Gespräche reicht es, die Fragen vorab zu schicken. Die Befragung zum Onboarding funktioniert schriftlich besser, auch anonym.
Etwa 30 bis 45 Minuten. Wichtiger als die Dauer ist, dass es nicht zwischen zwei anderen Terminen gequetscht wird.
Ja, als Online-Formular, das zum richtigen Zeitpunkt automatisch verschickt wird. Wie so ein Formular aussieht, zeigt die Formular-Demo.
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