Startseite › Ratgeber Onboarding › Der erste Arbeitstag
Ratgeber · Phase 2 des OnboardingsDen ersten Tag vergisst niemand. Mit einem festen Ablauf wird er zu einem guten Start und nicht zu einem Tag voller Wartezeiten.
Von Timo Kusmenko · Stand: Oktober 2026
Wenn ein neuer Mitarbeiter seinen ersten Tag hat, entscheidet sich, ob er sich erwartet fühlt. Das hängt weniger an Geschenken als an Kleinigkeiten: Jemand steht am Eingang, der Laptop funktioniert, und es gibt einen Plan für den Tag.
Der erste Tag gehört zur Phase Orientierung im Onboardingprozess. Vorbereitet wird er im Preboarding, also in den Wochen davor.
Ein Vorschlag, den Sie an Ihre Arbeitszeiten anpassen. Wichtig ist, dass keine Lücke entsteht, in der die neue Person nichts zu tun hat.
Etwa 30 Minuten am ersten Nachmittag. Die Fragen unter Punkt 4 sind die wichtigsten, weil sie zeigen, dass die Meinung der neuen Person zählt.
Willkommensgespräch mit [Name], [Datum] 1. Begrüßung Warum wir uns für Sie entschieden haben: [ein, zwei Sätze] 2. Die Aufgabe Was Sie bei uns bewirken sollen: [Ziel der Stelle] Woran wir nach drei Monaten merken, dass es gut läuft: [Kriterien] 3. Die ersten Wochen Einarbeitungsplan gemeinsam ansehen Ansprechpartner: [Patin oder Pate], für Fachliches [Name] 4. Erwartungen von beiden Seiten Was ist Ihnen wichtig in der Zusammenarbeit? Wie möchten Sie Rückmeldung bekommen? 5. Nächste Termine Gespräch Ende der ersten Woche: [Datum] Feedbackgespräch nach 30 Tagen: [Datum]
Die vollständige Liste für alle Phasen steht in der Onboarding Checkliste.
Fangen mehrere Personen zum selben Termin an, lohnt sich eine gemeinsame Einführungsveranstaltung am ersten Vormittag: Begrüßung durch die Geschäftsführung, Vorstellung der Bereiche, gemeinsame Unterweisungen. Das spart Zeit und die Neuen lernen sich untereinander kennen.
Danach geht es trotzdem in die eigenen Teams. Der persönliche Empfang durch die eigene Führungskraft lässt sich durch eine Veranstaltung nicht ersetzen.
Etwas später als üblich, zum Beispiel um 9 Uhr. Dann ist die Führungskraft schon da, und der Empfang wirkt nicht improvisiert.
Am besten die direkte Führungskraft. Ist sie verhindert, die Patin oder der Pate, aber nicht der Empfang allein.
Warum man sich für die Person entschieden hat, was die Aufgabe bewirken soll, die ersten Wochen, Erwartungen von beiden Seiten und die nächsten Gesprächstermine.
So wenig wie möglich. Menschen, Räume, Geräte und eine erste kleine Aufgabe reichen. Fachliches folgt im Einarbeitungsplan.
Ein kleines Willkommen kommt gut an, ist aber kein Muss. Ideen stehen beim Willkommenspaket für neue Mitarbeiter.
Alle Ratgeber zum Thema, jeweils mit Vorlage oder Werkzeug.
Alle Kontaktdaten direkt ins Adressbuch.
Am Handy: Visitenkarte öffnen