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Ratgeber · Kennzahlen verstehenKPI steht für Key Performance Indicator, auf Deutsch Leistungskennzahl. Hier steht, was eine gute Kennzahl ausmacht, welche für welchen Bereich passen und wie Sie die wenigen wichtigen finden.
Von Timo Kusmenko · Stand: Oktober 2026
KPI Kennzahlen sind die wenigen Zahlen, an denen ein Unternehmen oder ein Bereich erkennt, ob es seine Ziele erreicht. KPI steht für Key Performance Indicator, auf Deutsch etwa Schlüsselkennzahl oder Leistungskennzahl.
Jede KPI ist eine Kennzahl, aber nicht jede Kennzahl ist eine KPI. Ein Unternehmen hat Hunderte Zahlen: Umsatz, Anzahl E-Mails, Besucher der Website, offene Rechnungen. KPI sind nur die, die direkt mit einem Ziel verbunden sind und bei denen eine Veränderung eine Entscheidung auslöst.
Oft wird dafür die SMART-Regel genannt: spezifisch, messbar, erreichbar, relevant, terminiert. Vier Fragen reichen im Alltag.
Ohne Ziel ist eine Zahl nur eine Zahl. „30 Prozent Abschlussquote“ sagt erst etwas, wenn klar ist, ob 25 oder 40 Prozent angestrebt werden.
Das Team kann die Zahl durch sein Handeln verändern. Sonst bleibt nur Zuschauen.
Die Zahl lässt sich ohne großen Aufwand monatlich oder wöchentlich erheben.
Jeder im Team weiß, wie sie berechnet wird und was eine Veränderung bedeutet.
Je Bereich eine Beispiel-KPI mit Formel. Zu jedem Bereich gibt es einen eigenen Ratgeber mit mehr Kennzahlen.
Abschlüsse ÷ Angebote oder ErstgesprächeWie viele Gespräche werden zu Aufträgen? Mehr unter KPI im Vertrieb.
Marketingkosten ÷ AnfragenWas kostet ein Interessent? Mehr unter KPI im Marketing.
Kontostand plus erwartete Eingänge minus AusgängeReicht das Geld für die nächsten Wochen? Mehr unter Controlling Dashboard.
Abgänge ÷ durchschnittliche Zahl der MitarbeitendenWie viele gehen im Jahr? Mehr unter HR Dashboard.
pünktlich fertige Meilensteine ÷ alle MeilensteineHält der Plan? Mehr unter Projektdashboard.
Kunden mit zweitem Auftrag ÷ alle KundenKommen Kunden wieder? Gerade im Coaching und in der Beratung eine der wichtigsten Zahlen.
Was soll in diesem Jahr erreicht werden? Ein oder zwei Ziele, nicht zehn.
Welche Zahlen bewegen dieses Ziel? Beim Umsatz etwa Anfragen, Abschlussquote und Auftragsgröße.
Drei bis sieben KPI je Bereich. Was darüber hinausgeht, ist Kennzahl, aber keine KPI.
Ein fester Termin im Monat, an dem die Zahlen besprochen werden. Am einfachsten mit einem KPI-Dashboard.
KPI messen laufend, wie gut etwas funktioniert: Abschlussquote, Liquidität, Fluktuation. Sie bleiben über Jahre ähnlich.
OKR steht für Objectives and Key Results. Damit setzt man sich für ein Quartal ein ehrgeiziges Ziel und legt fest, woran man den Fortschritt erkennt. OKR verändern etwas, KPI überwachen etwas. Viele Unternehmen nutzen beides: KPI für den laufenden Betrieb, OKR für die Veränderungen.
Gegen den dritten Fehler hilft eine Excel-Vorlage am Anfang und ein automatisches Dashboard, sobald die Pflege selbst zur Arbeit wird.
Dreißig Kennzahlen im Bericht, aber niemand weiß, welche zählt.
Zahlen, die gut aussehen, aber nichts entscheiden, etwa Seitenaufrufe ohne Bezug zu Anfragen.
Die KPI werden jeden Monat aus fünf Programmen abgetippt. Bis sie fertig sind, sind sie veraltet.
Für Key Performance Indicator. Auf Deutsch sagt man Schlüsselkennzahl oder Leistungskennzahl.
Leistungskennzahl oder Schlüsselkennzahl. Gemeint sind die wenigen Zahlen, an denen man den Erfolg gegenüber einem Ziel misst.
Jede KPI ist eine Kennzahl, aber nur die Kennzahlen, die direkt an ein wichtiges Ziel gebunden sind, sind KPI.
Drei bis sieben je Bereich. Mehr lassen sich nicht regelmäßig besprechen und verlieren ihre Wirkung.
Umsatz, Anfragen, Abschlussquote, Auftragsgröße, Liquidität und Wiederkaufquote. Damit lässt sich ein kleines Unternehmen gut steuern.
KPI überwachen laufend, wie gut etwas funktioniert. OKR setzen für ein Quartal ein Ziel, das etwas verändern soll.
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