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Ratgeber · VertriebskennzahlenUmsatz ist das Ergebnis. Die KPI im Vertrieb zeigen, wie er entsteht: wie viele Anfragen kommen, wie viele zu Gesprächen werden und wie viele davon zu Aufträgen.
Von Timo Kusmenko · Stand: Oktober 2026
Der Umsatz sagt, was passiert ist. Die KPI im Vertrieb sagen, warum. Sinkt der Umsatz, kann es an weniger Anfragen liegen, an einer schlechteren Abschlussquote oder an kleineren Aufträgen. Jede Ursache braucht eine andere Antwort.
Gerade für Coaches, Berater, Trainer und Agenturen ist der Vertrieb oft kein eigenes Team, sondern ein Teil des Alltags. Umso wichtiger sind wenige Zahlen, die zeigen, wo es hakt.
Jede Stufe hat eine Quote. Wer die Quoten kennt, sieht, an welcher Stelle Interessenten verloren gehen.
Wie viele Menschen melden sich, über Website, Empfehlung, Telefon oder soziale Netzwerke?
Wie viele davon führen zu einem Gespräch?
Wie viele Gespräche führen zu einem Angebot?
Wie viele Angebote werden angenommen?
Acht Kennzahlen, von denen Sie nicht alle brauchen. Für die meisten kleinen Unternehmen reichen Anfragen, Abschlussquote und Auftragswert.
Anzahl neuer Anfragen im MonatFüllt sich der Trichter? Am besten getrennt nach Herkunft.
Erstgespräche ÷ AnfragenWie viele Anfragen passen und werden zu einem Gespräch?
Angebote ÷ ErstgesprächeWie gut wird im Gespräch der Bedarf getroffen?
Abschlüsse ÷ AngeboteWie viele Angebote werden angenommen?
Umsatz ÷ AbschlüsseWie groß ist ein Auftrag im Schnitt?
Tage von der Anfrage bis zum AbschlussWie lange dauert es, bis aus einem Interessenten ein Kunde wird?
Summe aller noch nicht entschiedenen AngeboteWie viel Umsatz liegt in der Schwebe? Hier hilft systematisches Nachfassen.
Kunden mit Folgeauftrag ÷ alle KundenWie viel Umsatz kommt aus bestehenden Kunden?
Anfragen, Gespräche, Angebote und Abschlüsse dieses Monats nebeneinander, mit Vergleich zum Vormonat.
Gesprächs-, Angebots- und Abschlussquote als Verlauf über zwölf Monate.
Welche Angebote warten auf Antwort, seit wann und mit welchem Wert.
Aus Kalender, CRM, Angebots- und Rechnungsprogramm, automatisch. Wie das gebaut wird, steht unter KPI-Dashboard erstellen lassen.
Mehr zur Vorlage unter KPI-Dashboard in Excel.
Mit Anfragen, Erstgesprächen, Abschlüssen, Abschlussquote und Auftragswert. Monat auswählen, Ist, Vormonat und Ziel sehen. Kostenlos.
Für die meisten kleinen Unternehmen: Anfragen pro Monat, Abschlussquote und durchschnittlicher Auftragswert. Zusammen erklären sie den Umsatz.
Abschlüsse geteilt durch Angebote, oder geteilt durch Erstgespräche, wenn nicht jedes Gespräch ein Angebot bekommt. Wichtig ist, immer dieselbe Grundlage zu nehmen.
Das hängt stark von Branche, Preis und Herkunft der Anfragen ab. Aussagekräftiger als ein Vergleich mit anderen ist die Entwicklung der eigenen Quote über die Monate.
Eine Übersicht, die die KPI im Vertrieb auf einen Blick zeigt, am besten automatisch aus den Programmen, in denen die Zahlen entstehen.
Anfragen und offene Angebote wöchentlich, Quoten und Auftragswert monatlich.
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