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Ratgeber · PersonalkennzahlenWie viele gehen, wie viele kommen, wie lange dauert es, eine Stelle zu besetzen? Ein HR Dashboard beantwortet diese Fragen, bevor sie zum Problem werden.
Von Timo Kusmenko · Stand: Oktober 2026
Ein HR Dashboard zeigt die wichtigsten Personalkennzahlen auf einen Blick: wie sich die Belegschaft entwickelt, wie lange Stellen offen sind, wie viele Menschen in der Probezeit gehen und wie hoch die Ausfälle sind.
Auch in kleinen Unternehmen ohne Personalabteilung lohnt sich das. Jede Kündigung und jede offene Stelle kostet Zeit und Geld. Wie viel, zeigt der Rechner unter Onboarding Kosten.
Sechs Kennzahlen, die für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen reichen.
Abgänge im Jahr ÷ durchschnittliche Zahl der MitarbeitendenWie viele verlassen das Unternehmen? Am besten getrennt nach eigener Kündigung und Kündigung durch den Arbeitgeber.
Abgänge in der Probezeit ÷ NeueinstellungenWie viele gehen gleich wieder? Ein Hinweis auf Auswahl oder Onboarding.
Tage von der Ausschreibung bis zur VertragsunterschriftWie lange bleibt eine Stelle offen?
Krankheitstage ÷ Soll-ArbeitstageWie hoch ist der Ausfall? Nur als Summe über alle, nie für einzelne Personen.
Summe der Überstunden je Team und MonatWo ist die Last zu hoch?
Schulungstage je Mitarbeitendem und JahrWird in die Menschen investiert?
Ein Vorschlag für die Anordnung. Wichtiger als die Gestaltung ist, dass die Zahlen aktuell sind.
Anzahl Mitarbeitende, Zugänge und Abgänge in diesem Jahr.
Offene Stellen, wie lange sie schon offen sind und wie viele Bewerbungen vorliegen.
Krankenquote und Überstunden je Team, als Verlauf über zwölf Monate.
Wer gerade eingearbeitet wird und welche Gespräche anstehen. Passend zum digitalen Onboarding.
Personaldaten sind besonders geschützt. Drei Regeln, die in jedes HR Dashboard gehören.
Krankheitstage und Leistungsdaten nur zusammengefasst zeigen, nie für einzelne Mitarbeitende.
Wer welche Zahlen sehen darf, wird vorher festgelegt.
Gibt es einen Betriebsrat, ist er bei Auswertungen über Mitarbeitende zu beteiligen.
Viele kleine Unternehmen haben keine eigene Personalsoftware. Die Zahlen liegen dann in der Lohnabrechnung, in Excel-Listen und im Kalender. Für den Anfang reicht es, einmal im Monat Belegschaft, Zugänge, Abgänge und offene Stellen in eine Tabelle einzutragen.
Wird das zu aufwendig oder kommen die Zahlen aus mehreren Quellen, lohnt sich ein Dashboard, das sie selbst zusammenführt. Siehe KPI-Dashboard erstellen lassen.
Fluktuation, Frühfluktuation, Besetzungsdauer, Krankenquote, Überstunden und Weiterbildung. Für kleine Unternehmen reichen oft die ersten drei.
Abgänge im Jahr geteilt durch die durchschnittliche Zahl der Mitarbeitenden. Für eine genauere Aussage getrennt nach eigener Kündigung und Kündigung durch den Arbeitgeber.
Nur zusammengefasst über Teams oder das ganze Unternehmen, nicht für einzelne Personen. Wer die Zahlen sehen darf, wird vorher festgelegt.
Nein. Die Zahlen können auch aus Lohnabrechnung, Tabellen und Kalender zusammengeführt werden.
Die Steuerung des Personalbereichs anhand von Kennzahlen. Das HR Dashboard ist das Werkzeug dafür.
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