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Rechner · mit Ihren eigenen ZahlenDie größten Kosten des Onboardings stehen auf keiner Rechnung: Zeit, in der jemand noch nicht voll arbeiten kann, und Abgänge in der Probezeit. Der Rechner macht sie sichtbar.
Von Timo Kusmenko · Stand: Oktober 2026
Wenn von Onboarding Kosten die Rede ist, denken viele an Laptop, Schulungen und Willkommenspaket. Diese Posten sind sichtbar, aber meist klein. Teurer ist, was nicht auf einer Rechnung steht: die Wochen, in denen eine neue Person noch nicht voll leistet, die Zeit der Kolleginnen und Kollegen, die einarbeiten, und vor allem ein Abgang noch in der Probezeit.
Allgemeine Zahlen dazu sagen wenig über Ihren Betrieb. Deshalb rechnet der Rechner unten nur mit Ihren eigenen Annahmen. Jede Zahl lässt sich ändern, und die Formel steht darunter.
Alle Felder sind mit Beispielwerten vorbelegt. Tragen Sie Ihre eigenen Zahlen ein, das Ergebnis rechnet sofort mit.
Wer die Posten kennt, sieht, wo sich Kosten senken lassen, ohne an der Einarbeitung zu sparen.
Die neue Person wird voll bezahlt, kann aber anfangs nur einen Teil der Arbeit erledigen. Das ist meist der größte Posten.
Erklären, Fragen beantworten, Arbeit kontrollieren: Diese Stunden fehlen im Tagesgeschäft.
Arbeitsplatz, Geräte, Lizenzen, Kleidung. Gut planbar und meist überschaubar.
Externe Kurse, Unterweisungen, Zertifikate, die für die Stelle nötig sind.
Vertrag, Meldungen, Unterlagen, Abstimmungen mit IT und Büro. Klein pro Fall, aber bei jeder Einstellung neu.
Die gesamte Einarbeitung ist verloren, und die Suche beginnt von vorn.
Ein Einarbeitungsplan verkürzt die Zeit bis zur vollen Leistung, weil nichts dem Zufall überlassen bleibt.
Wer im Preboarding und in den ersten Wochen gut begleitet wird, bleibt eher. Feedbackgespräche zeigen Probleme früh.
Fragebogen, Unterlagen und Erinnerungen laufen beim digitalen Onboarding von selbst.
Eine Onboarding Checkliste verhindert, dass bei jeder Einstellung dieselben Fehler passieren.
Das hängt vor allem von Gehalt und Einarbeitungszeit ab. Der größte Posten ist meist die Zeit, in der die neue Person noch nicht voll arbeiten kann. Der Rechner auf dieser Seite schätzt das mit Ihren Zahlen.
Weil Durchschnittswerte über alle Branchen wenig über Ihren Betrieb sagen. Eine Bürokraft und eine Fachkraft im Labor haben ganz andere Einarbeitungszeiten. Ihre eigenen Annahmen sind aussagekräftiger.
Die Sozialabgaben des Arbeitgebers liegen in Deutschland je nach Beitragssätzen bei rund einem Fünftel des Bruttogehalts, dazu können Umlagen und Nebenkosten kommen. Ihre Lohnbuchhaltung kennt den genauen Wert.
Die bis dahin geleistete Einarbeitung ist verloren, und die Stelle muss neu besetzt werden. Der Rechner zählt beides zusammen.
Kosten für Einarbeitung, Schulungen und Ausstattung sind in der Regel Betriebsausgaben. Die Einzelheiten klärt Ihre Steuerberatung.
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