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Vorlage · zum KopierenDer Einarbeitungsplan legt fest, wer der neuen Person was bis wann zeigt. Hier die Vorlage zum Kopieren, ein ausgefülltes Beispiel und worauf es ankommt.
Von Timo Kusmenko · Stand: Oktober 2026
Ein Einarbeitungsplan für neue Mitarbeiter beschreibt die ersten Wochen im neuen Job: welche Aufgaben, Themen und Menschen in welcher Woche dran sind, wer jeweils erklärt und woran man merkt, dass ein Schritt sitzt. In Österreich heißt er oft Einschulungsplan, manche nennen ihn Onboardingplan.
Er ist das Kernstück des Onboardingprozesses. Die Onboarding Checkliste sorgt dafür, dass nichts Organisatorisches fehlt. Der Einarbeitungsplan sorgt dafür, dass die Person fachlich ankommt.
Die markierten Stellen ersetzen Sie durch Ihre Angaben. Die Vorlage passt in Word, Excel, Outlook oder jedes Aufgabenprogramm.
Einarbeitungsplan für [Vorname Nachname] Aufgabe: [Stelle] · Start: [TT.MM.JJJJ] Führungskraft: [Name] · Patin oder Pate: [Name] Woche 1: Ankommen Begrüßung, Rundgang, Geräte und Zugänge, Vorstellung im Team Abläufe kennenlernen: [die drei wichtigsten Abläufe] Erste Aufgabe: [kleine Aufgabe mit schnellem Ergebnis] Gespräch am Freitag mit [Führungskraft] Woche 2: Mitlaufen Begleitet bei [Kunde, Projekt oder Vorgang] Einführung in [Programm oder Werkzeug] durch [Name] Woche 3 und 4: Selbst machen Eigene Aufgaben: [Aufgabe 1], [Aufgabe 2] Rückfragen täglich bei [Patin oder Pate] Ziel bis Ende Woche 4: [woran man merkt, dass es sitzt] Tag 30, 60 und 90: Feedbackgespräche Was läuft gut? Was fehlt noch? Was braucht es von uns? Termine: [TT.MM.], [TT.MM.], [TT.MM.] Ende der Probezeit Probezeitgespräch am [TT.MM.JJJJ] Ziele für die nächsten sechs Monate: [Ziele]
So sieht die Vorlage ausgefüllt aus. Name und Aufgabe sind erfunden, der Aufbau passt für fast jede Stelle im Büro.
Einarbeitungsplan für Lea Wagner Aufgabe: Kundenbetreuung im Büro · Start: 01.03. Führungskraft: Frau Brandt · Patin: Herr Yilmaz Woche 1: Ankommen Begrüßung, Rundgang, Laptop und Zugänge, Vorstellung im Team Abläufe kennenlernen: Anfrage aufnehmen, Termin vergeben, Rechnung anstoßen Erste Aufgabe: zehn Anfragen aus dem Postfach sortieren und zuordnen Gespräch am Freitag mit Frau Brandt Woche 2: Mitlaufen Begleitet bei Telefonaten mit Bestandskunden Einführung in das Kundenprogramm durch Herrn Yilmaz Woche 3 und 4: Selbst machen Eigene Aufgaben: Terminvergabe, Antworten auf Standardanfragen Rückfragen täglich bei Herrn Yilmaz Ziel bis Ende Woche 4: Standardanfragen ohne Rückfrage beantwortet
Drei Themen pro Woche bleiben hängen, zehn nicht. Lieber eine Woche länger planen.
Jede Aufgabe einmal begleitet erleben, einmal mit Hilfe erledigen, dann allein.
Hinter jedem Punkt steht, wer erklärt. „Das Team“ fühlt sich nicht zuständig.
In der ersten Woche eine Aufgabe, die sichtbar fertig wird.
Die Feedbackgespräche nach 30, 60 und 90 Tagen kommen mit Datum in den Plan. Die passenden Fragen stehen im Feedbackbogen für neue Mitarbeiter.
Läuft etwas schneller oder langsamer als gedacht, wird der Plan geändert, nicht die Person gedrängt.
Für Führungskräfte reicht der Wochenplan nicht. Wer ein Team übernimmt, braucht Gespräche mit jedem Teammitglied, mit Kunden und mit der eigenen Führung, verteilt über die ersten 100 Tage.
Für Auszubildende gibt der Ausbildungsrahmenplan die Inhalte vor. Der Einarbeitungsplan regelt dann die ersten Wochen im Betrieb, abgestimmt auf die Berufsschultage.
Bei Teams, die vor allem aus dem Homeoffice arbeiten, gehören feste Videotermine mit der Patin oder dem Paten in den Plan. Mehr dazu unter digitales Onboarding.
Detailliert für die ersten vier Wochen, danach in größeren Schritten bis zum Ende der Probezeit. Wer alles für sechs Monate vorab festlegt, muss ohnehin nachplanen.
Die Führungskraft, am besten zusammen mit der Patin oder dem Paten, die die Aufgabe aus dem Alltag kennen.
Die Checkliste regelt das Organisatorische: Vertrag, Geräte, Zugänge, Termine. Der Einarbeitungsplan regelt das Fachliche: welche Aufgaben, Themen und Menschen in welcher Woche dran sind.
Das österreichische Wort für Einarbeitungsplan. Gemeint ist dasselbe.
Ja, am besten mit der Willkommensmail vor dem ersten Tag. So kann sie sich vorbereiten und weiß, was sie erwartet.
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