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Ratgeber · für AusbildungsbetriebeFür viele Auszubildende ist es der erste Job überhaupt. Was beim Onboarding von Azubis anders ist als bei erfahrenen Fachkräften, und eine Checkliste für den Ausbildungsstart.
Von Timo Kusmenko · Stand: Oktober 2026
Beim Onboarding von Azubis kommen Dinge dazu, die bei erfahrenen Fachkräften keine Rolle spielen: der erste Kontakt mit dem Arbeitsleben, Berufsschule im Wechsel mit dem Betrieb, ein Ausbildungsplan mit festen Inhalten und bei Minderjährigen der Jugendarbeitsschutz.
Der Grundablauf bleibt derselbe wie im Onboardingprozess: vorbereiten, ankommen, eingliedern. Nur der Zeitraum ist länger und die Begleitung enger.
Der Vertrag wird oft ein Jahr vorher unterschrieben. Kennenlerntag, Einladung zum Sommerfest oder ein Brief der Ausbilderin halten den Kontakt. Mehr im Ratgeber zum Preboarding.
Der betriebliche Ausbildungsplan legt fest, wann welche Inhalte vermittelt werden. Er ersetzt bei Azubis den Einarbeitungsplan oder bildet seine Grundlage.
Schultage oder Blockunterricht bestimmen den Wochenplan. Die ersten Wochen im Betrieb sollten darauf abgestimmt sein.
Bei Minderjährigen gelten eigene Regeln zu Arbeitszeit, Pausen und Tätigkeiten. Vor Beginn ist eine ärztliche Erstuntersuchung nötig.
In der Ausbildung dauert sie mindestens einen und höchstens vier Monate. In dieser Zeit sollten die Gespräche besonders eng sein.
Das Berichtsheft wird regelmäßig geführt und von der Ausbilderin abgezeichnet. Wie das geht, gehört in die erste Woche.
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Weitere Anregungen stehen in den Onboarding Ideen.
Ein Pate oder eine Patin aus dem Team, am besten aus einem höheren Lehrjahr.
Was für Erfahrene selbstverständlich ist, wird einmal ausdrücklich erklärt: Krankmeldung, Handy, Umgangston.
Von Anfang an Aufgaben mit sichtbarem Ergebnis, nicht nur zusehen.
Wer mit anderen Auszubildenden startet, fühlt sich weniger allein.
Mindestens einen und höchstens vier Monate. Die genaue Dauer steht im Ausbildungsvertrag.
Es gelten die Regeln des Jugendarbeitsschutzes zu Arbeitszeit, Pausen und erlaubten Tätigkeiten. Vor Beginn der Ausbildung ist eine ärztliche Erstuntersuchung vorgeschrieben.
Mit einem Kennenlerntag, einer Einladung zu einem Firmenfest oder kurzen Nachrichten der Ausbilderin. Viele junge Menschen bewerben sich parallel weiter, deshalb ist Kontakt wichtig.
Die Grundlage ist der betriebliche Ausbildungsplan. Für die ersten Wochen im Betrieb hilft trotzdem ein genauerer Plan, abgestimmt auf die Berufsschultage.
Die Ausbilderin oder der Ausbilder, unterstützt von einer Patin oder einem Paten aus dem Team.
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