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Ratgeber · MarketingkennzahlenKlicks, Likes und Besucher sehen gut aus. Die KPI im Marketing, die zählen, verbinden Werbung mit Anfragen und Umsatz. Hier die wichtigsten, mit Formel.
Von Timo Kusmenko · Stand: Oktober 2026
Marketing erzeugt viele Zahlen: Reichweite, Klicks, Öffnungsraten, Follower. Die meisten davon sind nützlich, um einzelne Maßnahmen zu verbessern. Als KPI im Marketing taugen nur die, die mit Anfragen, Kunden und Umsatz verbunden sind.
Für Agenturen ist das doppelt wichtig: Ihre Kunden wollen nicht wissen, wie viele Menschen eine Anzeige gesehen haben, sondern was sie gebracht hat.
Sechs Kennzahlen, die Werbung mit Ergebnissen verbinden. Die Begriffe in Klammern sind die englischen Abkürzungen, die Ihnen in Werkzeugen begegnen.
Anfragen nach Herkunft: Website, Anzeigen, Empfehlung, soziale NetzwerkeWelcher Weg bringt überhaupt Interessenten?
Marketingkosten ÷ AnfragenWas kostet ein Interessent, je Kanal gerechnet?
Marketing- und Vertriebskosten ÷ neue KundenWas kostet ein neuer Kunde? Oft mit CAC abgekürzt.
Anfragen ÷ BesucherWie gut macht die Website aus Besuchern Interessenten?
durchschnittlicher Umsatz je Kunde über die gesamte ZusammenarbeitWie viel darf ein neuer Kunde kosten?
Umsatz aus einer Kampagne ÷ Kosten der KampagneHat sich die Ausgabe gelohnt? Oft ROAS genannt.
Deshalb kennen viele zwar ihre Klickpreise, aber nicht ihre Kosten je Kunde. Erst wenn die drei Quellen verbunden sind, entstehen die KPI, die zählen.
Die Anzeigenplattform weiß, wer geklickt hat, aber nicht, wer Kunde wurde.
Wer sich meldet, steht in E-Mails und Formularen, ohne Herkunft.
Was ein Kunde gebracht hat, steht auf Rechnungen, die mit dem Marketing nichts zu tun haben.
Ein Balken je Kanal, diesen Monat gegen Vormonat.
Je Kanal, damit Budget dorthin geht, wo es wirkt.
Besucher, Anfragen und Konversionsrate im Verlauf.
Aus Werbekonten, Website-Statistik, Formularen und Rechnungsprogramm, automatisch zusammengeführt. Siehe KPI-Dashboard erstellen lassen.
Marketing endet mit der Anfrage, der Vertrieb beginnt dort. Wer beide getrennt misst, sieht nicht, ob ein Kanal viele, aber schlechte Anfragen bringt. Die Kennzahlen der zweiten Hälfte stehen unter KPI im Vertrieb.
Für den Anfang reicht die kostenlose Excel-Vorlage für ein KPI-Dashboard mit Anfragen, Marketingkosten und Kosten je Anfrage.
Anfragen je Kanal, Kosten je Anfrage und Kundengewinnungskosten. Sie verbinden die Ausgaben mit Ergebnissen.
Kosten je Anfrage zählen jeden Interessenten. Kundengewinnungskosten zählen nur die, die tatsächlich Kunde werden, und enthalten oft auch die Vertriebskosten.
Sie sind nützliche Kennzahlen, um einzelne Anzeigen zu verbessern. Als KPI taugen sie selten, weil sie nichts darüber sagen, ob Kunden entstehen.
Eine Übersicht, die die KPI im Marketing aus Werbekonten, Website und Rechnungen zusammenführt und auf einen Blick zeigt.
Anfragen und Kosten je Anfrage, am besten auch Kosten je Kunde. Das ist die Sprache, in der Kunden über ihr Budget entscheiden.
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